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Die Teilnehmer wohnen in engagierten Gastfamilien, meistens in Gruppen zu zweit. Es wird bewusst darauf verzichtet, eine Jugendherberge als Quartier zu beziehen, da man dort unter sich ist und ausschließlich „Deutsch“ spricht. Außerdem ist das Essen dort meist weniger „britisch“. Die Unterbringung in Gastfamilien schafft sehr viele Sprechanlässe in der Landessprache „Englisch“, was für die Mädchen und Jungen der Klassenstufe 10 sehr wichtig ist. Alle Schüler und Schülerinnen werden im Unterricht intensiv vorbereitet, und zwar unter den Gesichtspunkten Sprache, Geschichte, Landeskunde und Organisation. Der Themenbereich „Sprache“ erarbeitet mit den Schülerinnen und Schülern alle möglichen Situationen, mit denen sie konfrontiert werden können. Der Themenbereich „Geschichte“ bereitet alle ausführlich – auch fächerübergreifend - auf die Ausflüge und Tagestouren vor. Jedes Ziel, das angesteuert werden soll, erarbeitet die gesamte Reisegruppe vorher im Unterricht mit allen Daten und Fakten. Der Themenbereich „Landeskunde“ beinhaltet in England wichtige Verhaltensweisen, zum Beispiel Gespräche und Verhalten in den Familien (z. B. bei Tisch). Der Themenbereich „Organisation“ deckt nicht nur das Verhalten im Bus, auf der Fähre und in der Familie ab, sondern hier lernen die Mädchen und Jungen auch, wie man sich im englischen Straßenverkehr verhalten muss, wie man die Londoner Untergrundbahn benutzt, um zu weiteren Sehenswürdigkeiten zu gelangen, die man an einem Nachmittag dort selbständig ansteuern kann, wo man was in Hastings und London einkaufen kann. Nach der Studienfahrt findet immer eine Nachbesprechung statt, in der die Fahrt ausgewertet wird, in der Fotos ausgetauscht werden und über besondere Erlebnisse berichtet wird. (vgl. auch Hastingsfotoseiten und Hastings-Gästebuch auf dieser Homepage!) „ Ich fahre seit 27 Jahren jedes Jahr mit Schulklassen nach Hastings. Auf Wunsch der Eltern der Schüler/-innen sind wir immer mit der Firma Frie-Reisen aus Steinfurt gefahren. Die hervorragende Kooperation bei der Organisation hat immer maßgeblich zum Erfolg jeder dieser Studienfahrten beigetragen. Auch die Zusammenarbeit mit den Gastfamilien ist sehr gut. Einige kenne ich schon seit fast 20 Jahren!“
Ulrich Northoff, Februar 2011
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